Bis 1929 wurde hier aus Sole das Reichenhaller Salz hergestellt.  


Heute beherbergt der unter König Ludwig I
errichtete Industriebau die Gaststätte Salin.


Jetzt dient der unter König Ludwig I errichtete Industriebau als Gaststätte.
Der Gastraum misst 20 Meter in der Länge, zwölf in der Breite und zehn
in der Höhe. Einst beherbergte die Industriehalle eine von vier riesigen
Sudpfannen. Die zimmermannsmässige Dachkonstruktion als Sprengwerk,
die mit Bruchsteinmauerwerk errichteten Innenseiten der Außenwände und
mit grauer Eisenglimmerfarbe gestrichene vierteilige Stahlstütze, verleihen
dem Innenraum Zweckmäßigkeit. Die segmentbogenförmigen Einfassungen
der Fensterleibungen sind aus massivem Tuffgestein gestaltet   Die
Gebäudeeigentümerin, die Kur-Bau Bad Reichenhall & Alpenland Immobilien
GmbH, beauftragte mit den baulichen Umbaumaßnahmen ein ortsansässiges
Architekturbüro. Die Gestaltung und der Innenausbau der Gasträume wurde
ausschließlich mit heimischen Handwerksbetrieben durchgeführt.
Die historischen Außenwände kombinierte man mit verschiedenen Materialien
wie Holz, gebürstetes und weiß lackiertes Fichtenholz, Verbundwerkstoff, Steinzeug,
Leder, Polsterstoffe und überlackierten Eisenflächen. Ein Leitmotiv, das sich durch
den ganzen Raum hindurchzieht, ist der Kontrast von Holz und beleimten Eichenaltholz
mit weißem Epoxydharz ausgegossenen Rissen. LEDs lassen die Pergamentlampen
und die Theke aus Verbundwerkstoff und Kunststein in allen Regenbogenfarben leuchten.

 

Architektur